Stockbrot

 

Na da dürften doch bei vielen von Euch Kindheitserinnerungen aufkommen oder? Im Ferienlager oder bei den Pfadfindern war das ja ein absolutes Muss.

Offenes Feuer, rundherum ist alles dunkel, vielleicht spielt dazu noch jemand Gitarre...das klingt und riecht nach Freiheit und Abenteuer.

 

Leider habe ich das als Kind nie gemacht. Lagerfeuer im Allgemeinen habe ich als Kind nur einmal bewusst miterlebt als ich einmal im Ferienlager war. Das fand ich richtig toll. Aber Stockbrot gab es leider nicht dazu.

 

Mein erstes Stockbrot habe ich dann erst 2013 im Beerencafe in München zusammen mit den Kindern gemacht und da war mir klar: das müssen wir Zuhause unbedingt auch mal machen.

Ist ja auch eigentlich ganz einfach! Nur Feuer braucht man halt...also für den heimischen Balkon würde ich das eher nicht empfehlen ;-)

 

Zutaten

 

250 g Mehl

160 ml lauwarme Milch

1 TL Zuckerrübensirup

1/2 TL Salz

10 g Hefe

nach Geschmack noch Gewürze oder Kräuter

.

Equipment

 

Feuerkorb

Stöcke

 

Zubereitung

 

Die Hefe zusammen mit dem Zuckerrübensirup in die warme Milch einrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Alles in einem Schwung zum Mehl geben, Gewürze mit dazu (z.B. 1 TL "Der Hofbäck" von Herbaria) und alles zu einem glatten Teig verkneten (oder von der Küchenmaschine verkneten lassen...).

Den Teig dann abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

 

 

Die Stöcke die man verwenden möchte, sollten eine möglichst glatte Rinde haben, da sich das Brot sonst natürlich schlechter löst und man Rinde mit drin hat. ist nicht schlimm, aber ohne Rinde ist's natürlich besser.

Wir haben die langen Äste unseres Fliederbaums genommen, die waren perfekt dafür geeignet.

 

Den Teig noch einmal gut durchkneten und anschließend in ca. Tennisball-große Stücke aufteilen. Die Teiglinge dann zu langen Schlangen rollen und um das Stockende wickeln.

 

 

Und dann braucht man ein bisschen Geduld und Gefühl. Die Stöcke mit dem Teig über offenem Feuer langsam backen. Dabei immer wieder drehen und natürlich darauf achten, dass der Teig nicht verbrennt.

 

 

Wen die Geduld verlässt oder der Arm abfällt, der kann die Stöcke ja auch in den Boden stecken. Da dann auch wieder auf den Abstand zum Feuer achten und zwischendrin auch drehen.

Je dicker man den Teig um den Stock wickelt, desto länger dauert es dann.

 

 

Das fertige Stockbrot schmeckt dann richtig gut! Egal ob es etwas verkokelt ist oder innen nicht ganz durch...es schmeckt deshalb, weil es einfach Spaß gemacht hat! ;-)

 

Guten Appetit!

 

 

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