Grießbrei

 

Ich weiß, ich weiß...dafür braucht man kein Rezept. Einfach Milch, Grieß reinkippen, kochen, abwarten, zu dick? Mehr Milch! Mist...zu flüssig...mehr Grieß! Gnaaah! Jetzt isses wieder zu dick...

So zumindest geht es mir meistens wenn ich den Grießbrei freischnauze koche. Daher dachte ich, ich halte hier mal ein Grundrezept fest, damit man sich zumindest was die Mengen betrifft einfach mal ein bisschen orientieren kann.

 

Noch ein Grund warum ich das hier auf dem Blog festhalte ist, dass ich mich so über meinen selbst eingeweckten Heidelbeeren freue! 2014 hat mich das Weckfieber gepackt und ich habe zum ersten Mal ein paar Dinge eingekocht. Unter anderem auch frische, selbst gepflückte Heidelbeeren. Und während man Anfang März schon überall frisch importierte Heidelbeeren aus Übersee sieht, vernasche ich lieber die heimischen Beeren vom letzten Jahr!

 

Heidelbeeren einwecken:

 

Falls Ihr Euch dieses Jahr auch mal selber bevorraten wollt, verrate ich Euch hier, wie man Heidelbeeren einweckt (ich benutze dafür einen Wecktopf und kann zu anderen Einkochmethoden derzeit keine Anleitungen bieten):

 

Zum Einwecken von Obst benötigt man erstmal Zuckerwasser. Für die Heidelbeeren nimmt man dafür pro 1 Liter Wasser 500 g Zucker. Das Wasser aufkochen, Zucker zugeben und leicht köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach das Wasser wieder abkühlen lassen.

Die Heidelbeeren zunächst von Stängeln, Blättern und allem anderen was nicht dazu gehört befreien und ordentlich waschen. Schlechte oder beschädigte Beeren ebenfalls aussortieren.

Abtropfen lassen und dann in Weckgläser füllen, zwischendrin die Gläser immer mal ein bisschen auf die Arbeitsfläche klopfen, damit die Beeren möglichst eng zusammen rutschen. Mit Zuckerwasser übergießen bis die Beeren vollständig bedeckt sind (nicht randvoll machen).

Die Gläser verschließen und im Wecktopf bei 80°C für 30 Minuten einkochen (die Kochzeit beginnt erst, wenn die Temperatur erreicht ist).

Nach der Kochzeit die Gläser aus dem Topf nehmen und vollständig abkühlen lassen. Nutzt Ihr original Weckgläser, dann werden nach dem Abkühlen die Klammern entfernt. Bleiben die Gläser trotzdem geschlossen, hat das Einkochen funktioniert.

Vorteil daran ist auch, dass Ihr beim Lagern immer mal wieder prüfen könnt, ob die Gläser noch fest verschlossen sind. Öffnet sich ein Glas von allein, dann ist der Inhalt verdorben...was bei mir bisher zum Glück noch nie der Fall war :-)

Und jetzt braucht Ihr nur noch den Grießbrei dazu ;-)

 

Grießbrei Heidelbeeren

 

Zutaten

 

500 ml Milch

30 g Vanillezucker

1 Prise Salz

50 g Hartweizengrieß

 

dazu passt:

Kompott bzw. eingeweckte Früchte

Zimt & Zucker

 

Zubereitung

 

Die Milch aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Zucker, Salz und Grieß zufügen, gut umrühren und dann bei geschlossenem Deckel und geringer Hitze 10 Minuten quellen lassen.

Je nach Geschmack mit Zimt & Zucker, Kompott oder eben selbst eingewecktem Obst servieren.

Schnelles Soulfood für trübe Tage :-)

 

 

 

 

 

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Kommentare (1)

Griesbrei
Tolles Foto und stimmt genau: Absolut Soulfood und brauch ich mindestens 2 x pro Monat...
#1 - christa Maria - 07.04.2015 - 16:10