Ribisel Creme

aka red currant curd

 

...oder zu zu Deutsch Johannisbeer Aufstrich. Da könnt Ihr Euch nun aussuchen, was Euch besser gefällt.

Ich persönlich bleibe bei Ribisel Creme da mich der österreichische Begriff für Johannisbeeren immer an meine Kindheit und meine Oma erinnert.

Da meine Eltern berufstätig waren, habe ich sehr viel Zeit bei Oma verbracht und erinnere mich immer gerne daran. Im Hof hinterm Haus gab es einen winzig kleinen Garten mit gefühlt 20 Johannisbeersträuchern die mir kleinem Zwerg auch unendlich riesig erschienen. Wie toll waren doch die Zeiten, als ich dann zusammen mit meinem Opa die Ribiseln geerntet habe...

Besonders gern mochte ich den Saft, den meine Oma dann daraus gemacht hat.

Tja und deswegen bleiben Johannisbeeren bei mir einfach Ribiseln, auch wenn das in deutschen Ohren vielleicht etwas merkwürdig klingen mag... :-)

 

 

Das einzige Problem an Ribiseln ist, dass sie mir pur schon als Kind immer zu sauer waren. Die wurden dann immer mit Tonnen an Zucker nachgesüßt.

Heute mache ich das nicht mehr, aber pur "genießen" kann ich sie immer noch nicht. Also muss einfach irgendwas Süßes daraus gemacht werden.

Da ich ein großer Curd Fan bin, war es naheliegend aus den Ribiseln eben auch mal ein Curd zu machen.

Und das schmeckt ja sooo guuut!!!

 

 

Zutaten

 

300 g Johannisbeeren (ohne Strunk gewogen)

4 Eier

180 g Butter

180 g Zucker (davon 20 g Vanillezucker)

 

Zubereitung

 

Die Johannisbeeren waschen und dann direkt in einen Topf geben. Langsam erhitzen und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Einmal aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen.

Nun durch ein feines Haarsieb passieren. Das sollte dann ca. 170 ml Saft ergeben. Wenn es etwas mehr oder weniger ist macht das aber nichts.

In einem weiterem Topf die Butter langsam schmelzen, aber nicht zu warm werden lassen.

Wenn die Butter schon größtenteils geschmolzen ist vom Herd nehmen und weiterrühren bis sie sich komplett aufgelöst hat.

Nun den Zucker dazu geben und die Eier nach und nach unterrühren. Wenn Ihr keinen selber gemachten Vanillezucker habt, dann könnt Ihr stattdessen natürlich auch ein Päckchen Vanillezucker nehmen.

Zum Schluss noch den Johannisbeersaft dazu geben und alles mit einem Schneebesen gut verrühren.

Das Ganze dann unter ständigem Rühren im Wasserbad kochen bis die Masse eine dicke, puddingartige Konsistenz angenommen hat. Das dauert ca. 20 - 30 Minuten.

 

 

Noch heiß in saubere Gläser abfüllen, gut verschließen und nach dem Abkühlen am besten im Kühlschrank aufbewahren. Zur Haltbarkeit kann ich leider keine Aussage treffen. Ich würde es aber zügig verbrauchen.

 

 

Guten Appetit!

 

 

 

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Kommentare (2)

Danke liebe Ina! Das sieht nicht nur lecker aus, sondern ist es auch! ;-)

Na mit so einer Vorbelastung ist es dann wirklich eine Überwindung. Eine Lebensmittelvergiftung ist echt kein Spaß :-( Mein Mann lag damit mal 6 Tage im Krankenhaus...

LG, Melanie
#2 - Melanie - 16.07.2014 - 22:11
BOAH! Das sieht hammermegaleckergeil aus. Das muss ich morgen ausprobieren!

...ich habe mir mit einem Curd schonmal eine Lebensmittelvergiftung eingehandelt, also mal sehen, ob ich mich überwinden kann, ihn auch zu essen. ;-)

LG
Ina
#1 - Christina - 16.07.2014 - 21:51