Bolognese

 

Wer kennt und liebt sie nicht?

Diese Sauce ist zumindest aus unserem Leben nicht weg zu denken. Entweder direkt zu Nudeln dazu oder als Füllung für Lasagne. Egal wie, Bolognese geht immer.

Ich koche dann auch gerne mal vor. Früher habe ich übrige Sauce einfach eingefroren. Seit ich aber das Einwecken für mich entdeckt habe, gibt es nun auch Bolognese Sauce im Glas in unserem Vorratsraum.

Für 12 Gläser á 500 ml habe ich die 3-fache Menge des unten angegeben Rezepts genommen und nach der Kochzeit für 75 Minuten bei 100 Grad im Wecktopf eingekocht.

 

bolognese

 

Zutaten

 

1 kg Hackfleisch vom Rind

1,5 kg Tomaten

2 kleine Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

30 - 40 g Knollensellerie

2 mittelgroße Karotten

1 Lorbeerblatt

200 ml Milch

200 ml Weißwein

150 ml Wasser

2 EL Tomatenmark

1 TL Zucker

Salz und Pfeffer nach Geschmack

 

Zubereitung

 

Als Erstes müssen die Tomaten geschält werden. Damit sich die Schalen leicht lösen lassen, legt man die Tomaten für etwa 1 Minute in kochendes Wasser. Nachdem man sie wieder entnommen hat, etwas abkühlen lassen und dann mit einem Messer die Haut einfach abziehen.

Die geschälten Tomaten dann in Würfel schneiden. Den Strunk dabei entfernen.

 

Im Anschluss werden Karotten, Sellerie, Knoblauch und Zwiebeln geputzt, geschält und fein gewürfelt. Karotten und Sellerie kann man aber auch in der Küchenmaschine fein raspeln, was besonders dann die Arbeit erleichtert, wenn man auf Vorrat kocht.

Das Gemüse (ohne Tomaten!) nun in einer Pfanne in etwas Fett leicht andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.

 

Nun das Hackfleisch ebenfalls in einer Pfanne ordentlich anbraten. Wenn das Fleisch schon gut Farbe angenommen hat, gibt man die Milch dazu und lässt sie unter ständigem Rühren komplett einkochen.

Als nächstes kommen das Tomatenmark und der Zucker mit dazu. Ja ich weiß, die Italiener unter Euch schlagen jetzt die Hände über den Köpfen zusammen, denn in italenischen Originalrezepten kommt niemals Zucker mit dazu. Aber ich finde, das rundet den Geschmack ab, daher ignoriere ich das einfach mal.

Das Fleisch samt Tomatenmark nochmals kurz anrösten. Dabei immer wieder umrühren.

Das gedünstete Gemüse sowie das Lorbeerblatt dazu geben und mit Weißwein und Wasser aufgießen. Man kann auch komplett Weißwein nehmen anstatt Wasser. Mir ist der Weingeschmack dann aber zu intensiv.

 

Alles nun etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann die gewürfelten Tomaten zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken (lieber erstmal zu wenig Salz nehmen, denn durch das lange Kochen und Einreduzieren intensiviert sich der Geschmack).

 

Und nun kommt die wichtigste Zutat: Zeit!

Die Sauce Bolognese schmeckt nur dann so richtig nach Italien, wenn man sie auch wirklich über einige Stunden köchlen lässt.

Absolutes Minimum sind dabei meiner Meinung nach 4 Stunden. Aber besser sind etwa 7 Stunden.

Dazu einen Deckel locker auf die Pfanne/Topf auflegen, Hitze reduzieren und dann einfach in Ruhe vor sich hin köcheln lassen (es soll wirklich nur noch leicht simmern). Gelegentlich umrühren.

Zum Schluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Bolognese

 

 

 

 

 

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