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August 2014

 

30.08.

2014

 

Hallooo Wochenende!

Ja, heute sieht schon wieder alles besser aus. Meinen Kindern geht es etwas besser, der Gatte hat frei, mein Kopfweh lässt nach, ich darf etwas mehr essen als unter der Woche...so gefällt mir das!
Und dann sind es manchmal noch die ganz kleinen Dinge, die einem wirklich Freude bereiten.

Eigentlich wollte ich das gar nicht verbloggen, weil es zu banal ist. Aber ich freue mich so darüber, dass ich von den paar Holunderbeeren, die auf unserem Minibäumchen im Garten wachsen tatsächlich 3 kleine Gläser Marmelade heraus bekommen habe!

Ich liebe Holunder! Sowohl als Blüte, als auch als Beere.

In unserem Nordsee Urlaub haben wir für's Frühstück ein Glas Holunder Konfitüre gekauft und das hat mir sooo gut geschmeckt. Komischerweise gibt es die bei uns im Supermarkt nicht.

Also selber machen!

Gestern Abend haben meine drei Erntehelfer fleißig die paar Dolden vom Baum geholt und es kamen dann abzüglich der Stiele tatsächlich 550g Beeren zusammen!

Und daraus habe ich eine ganz einfache Konfitüre gemacht, ohne irgendwelchen Schickschnack drin. Pur mag ich Holunder einfach am Liebsten.

Ja und weil ich mich darüber so freue, auch wenn es so banal ist, verblogge ich es nun auch. Kleines, feines Rezept für Holunder Fruchtaufstrich.

 

Holunder Konfitüre Marmelade Fruchtaufstrich

 

 

29.08.

2014

 

Heute ist der Wurm drin. Also ich hoffe mal nur metaphorisch und nicht buchstäblich. Meine Kinder haben nämlich beide ein wenig Magenprobleme...

Da gab es für beide heute erstmal Bananenmatsche mit Zwieback, gepufftem Amaranth und ein klein wenig Honig.

Stell ich den beiden die Schalen hin, geh in die Küche, komme wieder: leer! Ratzeputz! Hey...das waren 4(!) Bananen!!!

Hat wohl geschmeckt.

Ich versteh das. Ich mag Matschepampe manchmal auch ganz gern.

 

Neben Bananenmatschepampe gab es heute aber auch noch so was zum Knabbern für Zwischendurch für die Kleinen.

Vollkorn Knabberstangen.

Die waren zwar nicht ganz so schnell weg wie der Brei, aber lang haben sie dennoch nicht überlebt.

Gut. Wird notiert. Kommt gut an bei den Kleinen :-)

 

Knabberstangen Vollkorn Salzstangen

 

Gestern habe ich endlich meine Freundin mal wieder besucht, die so lange in der Türkei verschollen war.

Nachdem sie wieder Zuhause war, waren wir dann erstmal im Urlaub, so dass wir uns gute 3 Monate nicht mehr sehen haben. Ein Skandal wie ich finde! Und die Kinder haben sich doch auch so vermisst.

Aber jetzt sind wir ja alle wieder da und werden uns besonders in den Ferien auch sicher wieder öfter sehen!

Schaut mal, was die Süße mir Tolles mitgebracht hat:

 

 

Olivenöl, handgemachte Seife, Teegläser und eine ganz tolle und sehr praktische Kochschürze. Die Schürze hat ein abnehmbares Handtuch dran, was ich echt genial finde! Ich bin während dem Kochen sonst immer auf der Suche nach irgendeinem Handtuch und verleg es dann auch ständig wieder. Das kann mir damit nicht mehr passieren :-)

Ich freu mich so über die Sachen! ...und dann auch noch alles in Grün...*hach* ♥♥♥

 

Das tröstet mich über den heutigen, etwas ungemütlichen Tag hinweg. Kränkelnde Nölkinder und Kopfweh. Mäh.

Aber egal. Morgen sieht's bestimmt wieder besser aus!

 

Habt ein schönes Wochenende!

 

 

28.08.

2014

 

Ich habe Hunger! Und zwar ständig!

Ja ich weiß...eine gute Diät ist eine, bei der man ganz ohne Hungern abnimmt. Aber das sind Diäten bei denen man sich an feste Pläne halten oder nach einem bestimmen System vorgehen muss. Das ist nichts für mich, denn ich bin so ein planloser Mensch und alles was so starr vorgeplant ist, haut bei mir einfach nicht hin. Dafür bin ich zu impulsiv und liebe es zu sehr, möglichst frei in den Tag hinein zu leben. Und das trifft ganz besonders aufs Essen und Kochen zu.

Ich mache nie Kochpläne, sondern entscheide zumeist tageweise, was es bei uns gibt. Das hängt von so vielen anderen Faktoren ab.

Das wär einfach nichts für mich, mich da einen Kochplan zu halten. Was ist, wenn ich für den einen Tag einen Gemüseauflauf geplant habe und mich dann der Heißhunger auf ein gutes Stück Fleisch packt?

Also muss hier alles ohne Plan ablaufen und das funktioniert für mich auch ganz gut so.

Aber wenn es um eine Diät geht, ist das sicherlich nicht richtig. Im Moment ist schlichter Verzicht meine Diät und das klappt momentan sogar relativ gut. Vermutlich wird mich - sollte ich denn dadurch etwas abnehmen - bald der Jojo Effekt einholen. Aber was interessiert mich heute mein Problem von morgen? ;-)

Jetzt muss ich also erstmal hier und da ein wenig vor mich hin hungern um zumindest wieder unter meine eigentliche Obergrenze zu kommen und dann sehe ich weiter.

 

Ein pefektes Lebensmittel für Diäten ist meiner Meinung nach Paprika. Gesund, lecker, vielfältig, fettfrei und kohlenhydratarm.

Daher gibt es hier derzeit recht häufig Paprika. Roh, gekocht, gebraten...da lässt sich so einiges draus machen.

 

Paprika

 

Wie zum Beispiel Shakshouka. Das habe ich ja schon vor gut einer Woche gemacht und eingekocht. So ein kleiner Vorrat kann ja nie schaden.

Eine Zutat für Shakshouka besteht ebenfalls hauptsächlich aus Paprika und schmeckt auch pur sehr lecker: Ajvar.

Kennt Ihr sicher alle. Dieses Jahr habe ich mich mal daran versucht, Ajvar selber zu machen und war postiv überrascht vom Ergebnis.
Eigentlich gar nicht so viel Arbeit und dabei dann aber sooo lecker!

Für Euch habe ich das Rezept natürlich hier notiert. Und als kleines Gimmick oben drauf ist im Rezept sogar noch ein kleines Zusatzrezept versteckt :-).

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Ajvar Paprika

 

 

25.08.

2014

 

Willkommen zur heutigen und damit ersten Sitzung der Selbsthilfegruppe für moppelige Blogger.

Mein Name ist Melanie und ich bin zu dick!

Jawohl! Jetzt ist es raus.

Wirklich schlank war ich noch nie. Ein klein wenig zu viel war es schon seit meiner Teenager Zeit. Das liegt sicherlich auch ein bisschen an meiner Statur. Ich bin eher etwas zu breitschultrig als zierlich filigran. Aber das hat mich nie gestört. Es war immer in einem recht normalen Rahmen.

Aber seit dem zweiten Kind und auch seit die magische 30 überschritten wurde, sieht das schon ganz anders aus. Ich habe die Kilos aus der Schwangerschaft nicht mehr weg bekommen. Durch das Stillen ging zunächst schon gut was weg, aber nach der Stillzeit habe ich dann sogar wieder zugelegt und inzwischen auch meine mir gesetzte Obergrenze überschritten.

Zum Teil ist auch die Bloggerei ein bisschen mit dran schuld. Ich koche mehr, probiere mehr, esse mehr.

Aber das ist sicherlich nicht der Hauptgrund. Ich esse prinzipiell einfach gern und vor allem gerne deftig. Schön mit vielen Kohlehydraten, Fett und allem was gleich mal direkt auf die Hüften geht. Und das leider gerne auch mal ohne Maß und Ziel. Dann hier und da noch ein paar Gläschen Wein, abends mal eben ne Tüte Chips...muss ich mehr sagen?

Nein, der Blog kann nix dafür. Ich bin einfach verfressen!

 

Jetzt habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich wirklich unzufrieden bin. Daher habe ich nach dem Urlaub angefangen, meine Ernährungsgewohnheiten ein wenig um zu stellen, hier und da auf ein paar Dinge zu verzichten und einfach wieder bewusster zu essen.

Eine bestimmte Diät mache ich nicht, denn ich denke, dass es schon hilft, wenn ich nur auf diesen ganzen Zusatzkram wie Süßigkeiten, Chips und Alkohol verzichte, tagsüber regelmäßig und ausgewogen esse sowie ein wenig mehr auf kohlenhydratärmere Speisen umsteige.

Ein dauerhafter Verzicht funktioniert dabei aber nicht, zumindest nicht bei mir. Daher ist mein derzeitiger Plan, dass ich unter der Woche auf alle Leckereien, zu Deftiges und auch Alkohol verzichte und mir dafür am Wochenende hier und da etwas gönne.

Das klappt bisher ganz gut.

Was nach wie vor nicht gut klappt ist das Trinken. Ich glaube, es würde mir und meinem Körper auch gut tun, wenn ich tagsüber mehr trinken würde. Da hatte ich auch so meine Pläne...aber ich vergesse es immer und immer wieder. Das Wasser steht hier immer vor meiner Nase und troztdem ist es irgendwie unsichtbar oder veschiebt sich schlich in eine andere Dimension in der ich es nicht erreichen kann. Jedefalls trinke ich nach wie vor zu wenig. Daran arbeite ich noch.

 

So, lange Rede, kurzer Sinn: ich versuche ein wenig ab zu nehmen. Ich habe mir kein bestimmtes Ziel gesetzt. Zunächst möchte ich wenigstens mal wieder unter meine Obergrenze kommen und dann kommt die nächste Hürde.

Für Euch wird sich auf dem Blog aber vermutlich nicht all zu viel ändern. Gekocht wird ja trotzdem und auch nicht so viel anders als vorher. Hier wollen ja schließlich auch noch andere Leute außer mir ernährt werden :-).

 

Ja und weil ich hier und da meine Essgewohnheiten ein wenig umstelle, habe ich gleich mal beim Frühstück angefangen. Statt dicker Stulle gibt es hier und öfter auch mal Müsli. Heute zum Beispiel ein selbst zusammengestelltes Matcha Müsli.

Gesund, lecker, grün! Farblich perfekt abgestimmt auf mein Blogdesign! ;-)

 

Matcha Müsli

 

 

24.08.

2014

 

Herbstliches Wetter erfordert herbstliches Essen! Ein Essen, dass nicht nur dem Gaumen schmeichelt, sondern auch die Seele wärmt!

Süße Mehlspeisen sind bei mir unweigerlich mit dem Herbst verbunden, obwohl doch eigentlich noch Sommer ist und es im Sommer auch viele der Früchte gibt, die man für so manche Süßspeise nutzt.

So zum Beispiel auch Aprikosen - oder wie man es in meiner gefühlten Heimat Österreich sagt: Marillen.

Marillenknödel gehören seit je her zu meinen Leibspeisen und das obwohl ich sonst eher Deftiges bevorzuge.

Früher haben wir bei jedem Urlaub oder Ausflug nach Österreich immer die Kühltheke im Supermarkt geplünder, tonnenweise fertige Marillenknödel mitgenommen und dann Zuhause eingefroren.

 

Inzwischen bin ich aber zum Glück nicht mehr davon abhängig, wann wir mal wieder nach Österreich kommen, sondern kann diese Köstlichkeit auch selber zubereiten und zwar dann, wenn die Jahreszeit auch das passende Obst bietet.

Heute habe ich ein Rezept für Marillenknödel aus Kartoffelteig im Angebot. Ich mag die Quarkteig Variante zwar ebenso, aber jetzt hatte ich eben mal Appetit auf Kartoffelteig.

 

Marillenknödel Aprikosenknödel Marillen Aprikosen Knödel Klöße Aprikosenklöße

 

Ja und dieses Rezept nehme ich jetzt gleich mal zum Anlass, auch an dieser Stelle auf mein erstes, eigenes Blogevent aufmerksam zu machen!

 

Ich lade Euch alle ganz herzlich ein, an meinem Event

"Mehlspeisen - Süße Sünden für Leib und Seele"

teilzunehmen!

Für alle Infos einfach auf das Bild klicken:

 

Blogevent Mehlspeisen

 

Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf dieses Event. Wie wird alles ablaufen, wer macht alles mit, welche Rezepte wird es geben?

Ich freu mich schon sehr darauf!

 

Nun wünsche ich allen noch einen schönen Sonntag und auf dass der Herbst doch noch ein bisschen auf sich warten lassen möge! Es darf gerne noch ein Weilchen Sommer sein! :-)

 

 

22.08.

2014

 

Sollte es nicht so sein, dass man nach dem Urlaub frisch erholt und voller Tatendrang wieder in den Alltag einsteigt? Man hat im Urlaub schließlich genug Energie getankt, konnte ausspannnen, den Gedanken freien Lauf lassen und einfach in den Tag hineinleben. Das alles sollte einem doch einen riesigen Tank voll Energie bescheren, oder?

Aber ich fürchte, ich habe diesen Energietank an der Nordsee irgendwo vergessen...

Ich komm einfach nicht in die Pötte! In meinem Kopf schwirren so viele Ideen und es gäbe so viel, was ich eigentlich gerne machen würde, aber der dicke, fette innere Schweinehund sitzt auf mir drauf und ich komm nicht hoch.

Kann doch aber nicht sein, dass ich meine Energie mit meinem Einkochwahn vor zwei Tagen schon völlig verbraucht habe?!

Und ich kann es noch nicht mal aufs Wetter schieben, denn das ist eigentlich ganz okay.

Nun ja. Solche Tage habe ich eben manchmal und die vergehen zum Glück meist auch wieder recht schnell und dann geht es wieder voller Tatendrang ans Werk.

 

Dienstag war hier großes Einkochen angesagt.

 

Weckgläser Vorrat Einkochen

 

Den Gemüshändler habe ich mit meinem Großeinkauf ein wenig aus dem Konzept gebracht und dass ich neben einigen Kilos Zwetschgen, Reineclauden und Mirabellen auf einen Schlag auch noch 20 Paprikas haben wollte...das konnte er gar nicht glauben.

Dabei empfinde ich das gar nicht als so eine große Menge. Aber es zeigt, dass Bevorraten und Einkochen wohl wirklich nicht mehr Alltag ist. Warum auch, wenn man im Supermarkt das ganze Jahr über alles bekommen kann, was man will?

Und in der Gegend hier kommt es vielen dabei auch nicht aufs Geld an. Schade ist, dass wohl das Bewusstsein für Saisonalität und Regionalität bei vielen noch nicht wirklich angekommen ist.

Deswegen bin ich froh, dass es inzwischen so viele tolle Foodblogs gibt und viele meiner Kollegen und Kolleginnen es sich als Aufgabe gesetzt haben, dieses Bewusstsein in den Menschen wieder zu schärfen.

Ich selber habe mir auch viel zu lange, viel zu wenig Gedanken darum gemacht, wo meine Lebensmittel her kommen. Aber auch dank dieser wunderbaren Blogger und Bloggerinnen hat sich meine Einstellung da zum Glück in den letzten Jahren grundlegend geändert. Stringent ziehe ich das zwar nicht durch, aber zumindest zum größten Teil und ich kaufe inzwischen ganz anders ein als früher. Und weil mir das auch Spaß macht, hoffe ich, dass ich und meine Mitblogger noch vielen Hobbyköchen zeigen können, dass man mit den Lebensmitteln, die man zu einer bestimmten Jahreszeit zur Verfügung hat wirklich ganz viel machen kann, ganz ohne Obst und Gemüse aus Übersee.

Natürlich verteufel ich das nicht grundsätzlich. Es gibt durchaus auch Fälle in denen das heimisch Obst sogar mehr Energie verbraucht als das Obst, das per Schiff aus Südamerika und Co kommt. Wenn ich zum Beispiel im Juli Äpfel aus Deutschland haben will, kann es durchaus sein, dass deren spezielle Lagerung mehr Energie benötigt hat als der Transport aus Neuseeland.

Regional heißt also nicht immer automatisch, dass es die bessere Ökobilanz abliefert.

Es ist also gar nicht so leicht, immer alles "richtig" zu machen. Aber wenn man nur ein bisschen Interesse an seinen Lebensmitteln hat, dann fängt es irgendwann auch an Spaß zu machen, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Die Welt verändert man damit zwar nicht, aber ich denke, wenn jeder nur ein bisschen mehr darüber nachdenkt, woher seine Lebensmittel kommen und entsprechend bewusster einkauft, dann bewirkt das in der Masser sicher schon sehr viel.

 

Eigentlich wollte ich gar nicht so in die Foodphilosophie abschweifen und nur kurz über meinen Weckwahn berichten...aber irgendwie geht das immer Hand in Hand ;-).

 

Nach diesem kleinen Vortrag habe ich nun aber doch auch noch ein Rezept für Euch dabei.

Ganz saisonal, regional und voll retro! ;-)

Es gibt leckeres Plaumenmus, das sicher fast jeder von Euch kennt. Als Brotaufstrich oder zum Beispiel auch als Füllung von Dampfnudeln einfach unglaublich lecker!

 

Pflaumenmus Zwetschgenmus Pfümli Zwetschgen Pflaumen Zwetschken Zwetschen Mus

 

Aus den Mirabellen wurde zum einen Kompott und zum anderen eine Mirabellen-Reineclauden Konfitüre. Beides ganz konservativ ohne weitere Zutaten, daher auch ohne Rezept.

 

Mirabellen

 

Und was aus einem Teil der Paprikas wurde, berichte ich beim nächsten Mal.

 

Jetzt werde ich mich erstmal weiter bemühen, den fetten Schweinehund von mir runter zu schubsen und raus zu schmeißen. Der nervt mich nämlich! Drückt mir die Daumen! ;-)

 

 

19.08.

2014

 

Moin, moin!
Zwischen dem letzten Beitrag und diesem hier liegen mehr als zwei Wochen, doch es fühlt sich für mich genauso an wie es hier optisch den Anschein macht: keine große Pause. Direkt angeknüpft.

 

Unser Urlaub war gigantisch schön aber leider auch gigantisch kurz, wie wir finden.

An das Leben an der See und in etwas ruhigeren Gefilden als hier nahe der Großstadt könnten wir uns echt gewöhnen.

Es fällt schon echt sehr schwer aus dieser Idylle wieder zurück in den Alltag zu kommen.

Aber ich will jetzt nicht jammern, denn schließlich hatten wir ja diese zwei Wochen und konnten sie auch in vollen Zügen genießen.

Das nordische Wetter war zwar wechselhaft aber alles in allem recht gut. Wir hatten Glück und konnten viel unternehmen, viel Sandbuddeln, viel in der Nordsee baden. Alles was das Urlauberherz so begehert.

 

Hooksiel Nordsee Strandkorb Sonnenuntergang

 

Wir haben eine kleine Schifffahrt gemacht, waren in Norddeich bei den Seehunden, haben den Pilsumer Leuchtturm angeschaut, waren hier und da lecker Essen und wirklich ganz viel am Strand!

Wobei das mit dem Strand immer so eine Sache war. In der ersten Woche hatten wir wirklich tolles und warmes Wetter...aber dummerweise kein Wasser, da tagsüber meist Ebbe war. In der zweiten Woche war dann das Timing der Gezeiten perfekt...aber das Wetter war nicht mehr ganz so stabil und wir mussten den ein oder anderen Regenschauer überbrücken.

 

Ganz extrem war das am letzten Tag. Wir kamen am Strand an: alles schwarz! Und der entsprechende Regenschauer ließ nicht lange auf sich warten.
Wir haben in der Zeit dann einfach mal die Strandsauna genutzt und sogar die Kinder waren mit drin.

Nach diesem Schauer wurde es dann aber richtig schön und wir konnten noch eine Weile am Strand verbringen mit Buddeln, Baden und "Schlickschuhlaufen" ;-).

 

Hooksiel Kutter Schwalben Watt Krabbe Krabbenkutter

 

Nach diesem Urlaub bin ich wie immer sehr neidisch auf meine Freundin, die vor 10 Jahren mit Sack und Pack und drei Kindern alle Zelte hier abgebrochen hatte und in den Norden gezogen ist. Und ich denke, sie hat es nie bereut!

(...dass wir uns jetzt wie auch schon vor drei Jahren wieder nach Wohnungen und Jobs dort umschauen ist ganz normal...das vergeht sicher auch wieder! ;-)).

 

Hach ja...was soll ich noch sagen...es war sooo schön! So schön, dass wir direkt nach Ankunft Zuhause gleich mal das Ferienhaus für nächstes Jahr gebucht haben!

Auf dem Heimweg haben wir noch sehr gute Freunde bzw. unsere ehemaligen Nachbarn besucht, die wir hier nach wie vor sehr vermissen! War wirklich schön sie mal wieder zu sehen. So unterm Jahr ist das bei 600km Entfernung leider eher schwierig.

Ach und auf dem Hinweg haben wir nach einer langen Nachtfahrt noch einen Frühstücksstopp bei Bremen eingelegt und dort Bekannte besucht, die wir vor fast 10 Jahren bei einem Ägyptenurlaub kennengelernt hatten und zu denen wir bis heute Kontakt haben.

 

Hooksiel Nordsee Krabben Meerjungfrau Möve Bier Jever

 

Eine Freundin die ich aus einem Elternforum kenne, kam ebenfalls für ein paar Tage an die See und wir haben uns natürlich auch getroffen. Unsere beiden Mädels haben sich prima verstanden und schön zusammen gespielt! Dass sie sich dort vor drei Jahren schon mal getroffen hatten, daran konnten sie sich aber komischerweise nicht erinnern ;-).

Wir hatten also einen sehr entspannten und dennoch auch abwechslungsreichen Urlaub bei dem wir auch einige Freunde wieder getroffen haben!

 

Wir hatten übrigens das Glück, genau zu den Hooksieler Krabbentagen an zu kommen. Da war mal richtig was los in diesem kleinen Örtchen! Und unsere Tochter hat beim Loseziehen gleich mal einen 10 Euro Gutschein für ein ansässiges Fischrestaurant gewonnen! Den haben wir dann an unserem letzten Abend eingelöst und ein echt feines Abendessen genossen!

 

Am Abreisetag haben wir uns noch bei einer kleinen Räucherei mit Räucherfisch und frischen Nordseekrabben eingedeckt und uns gefreut wie sonst was! Einen Teil haben wir schon gegessen hier Zuhause und somit ein bisschen was vom Urlaubsfeeling mit hier her geholt. Und das alles zu Preisen, die uns echt aus den Socken gehauen haben. Bei uns würde man sicher das dreifache dafür zahlen...mal abgesehen davon, dass wir so guten Fisch auch kaum kriegen. Nordseekrabben sowieso nicht.

Von denen habe ich jetzt noch 4 x 200g eingefroren. Ungepuhlt. Wobei das Puhlen solcher Mengen gar nicht so schlimm ist! :-)

 

Nordseekrabben Spiegelei geräucherte Forelle

 

Fotos habe ich natürlich auch wieder Unmengen gemacht. Nach dem Aussortieren sind es immer noch knapp über 1000...aber so muss das sein! Macht mir ja schließlich Spaß!
Besonders gefreut habe ich mich über eine Zufallsaufnahme. Wir waren einmal noch spontan abends am Strand und in einer Wolkenlücke konnte ich glatt eine Aufnahme vom "Supermond" knipsen bevor er wieder hinter den Wolken verschwand. Echt genial!

 

Norden Norddeich Robben Seehundstation Hooksiel Hafen Supermond supermoon Blutmond Windmühle

 

Das war nun eine ganz grobe Zusammenfassung unseres wunderschönen Urlaubs. Ich könnte natürlich noch viel schreiben, viele kleine Anekdoten erzählen...aber ich denke, für einen kleinen Einblick in unseren Urlaub reicht es erstmal. Dass er wunderschön war, haben ich glaub schon erwähnt ;-).

Jetzt muss ich mich hier zunächst wieder ein wenig eingewöhnen, dies und das erledigen und mich langsam wieder in den Alltag einfinden. Bisher sträubt sich da noch alles in mir. Aber der Alltag holt einen dann meist sowieso schneller wieder ein, als einem lieb ist.

 

Pilsumer Leuchtturm Sonnenuntergang Hooksiel Watt Nordsee Fußabdruck Sand Strand Urlaub

 

Gestern habe ich zumindest schon mal wieder den Kochlöffel geschwungen, nachdem sich die Speisen im Ferienhaus meist auf Pasta, Pasta oder etwas Pasta beschränkt hatten...

Und jetzt muss ich noch die Früchte des Sommers nutzen und ein paar Dinge einwecken.

Demnächst gibt es hier dann hoffentlich wieder mehr aus der kleinen Chaosküche zu lesen! :-)

 

Habe ich schon gesagt, dass ich wieder zurück an die Nordsee will???

 

Ich wünsch Euch noch eine schöne Woche!

 

 

01.08.

2014

 

So, nun ist es soweit. Die kleine Chaosküche verabschiedet sich in eine 2-wöchige Sommerpause! An unserem Urlaubsort haben wir kein W-Lan und auf meinem Smartphone habe ich keine Datenrate sondern nutze hier und da mal Tagesflats. Das heißt, ich werde tatsächlich auch mal wieder ein paar Tage gänzlich offline sein!

Ob mir davor graut? Nö! Ganz und gar nicht! Dass ich in der Zeit nicht bloggen kann finde ich zwar schade, aber insgesamt wird es sicher gut tun, sich mal wieder nur auf die eigene kleine Welt zu beschränken.

Am meisten freue ich mich dabei darauf, dass ich in der Zeit mal wieder völlig gedankenlos kochen kann! Denn das ist seit der Bloggerei definitv nicht mehr möglich. Egal was ich koche, ich denke immer auch darüber nach, ob und wie ich es verbloggen könnte, wie man am besten Fotos machen kann, ob ich noch Tageslicht dafür erwische usw.

Das macht mir zwar meistens Spaß, stresst aber manchmal auch.

Daher schaue ich nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die blogfreie Zeit.

Die Urlaubstage werden wir sicherlich in vollen Zügen genießen, auch und gerade weil man nicht mehr mit der ganzen Welt vernetzt ist.

Besonders freue ich mich auf einen Inselausflug. So eine Insel hat für mich immer etwas Tröstliches. Der Rest der Welt ist durch viel Wasser von mir getrennt und ich kann mich ganz auf wesentliche Dinge konzentrieren.
Für manche mag so eine Insel etwas Beengendes haben und das Meer darum etwas Beängstigendes. Für mich bildet das Meer aber eine Schutzschicht gegen den Rest der Welt. Die Insel ist eine Welt für sich, die man aber in Gänze greifen kann, was einem sonst absolut gar nicht möglich ist. Egal ob mit oder ohne Internet, die Welt ist so unglaublich groß und hat so viele Probleme und Sorgen in sich gepackt. Manchmal erschlägt einen das ein bisschen finde ich und daher tut mir so ein Inselaufenthalt richtig gut um mich selber wieder etwas zu sortieren und zu erden.
Zu schade, dass die friesischen Inseln sonst viel zu weit weg für mich sind. Ich glaube, mir täte es im Alltag sonst auch ganz gut, öfter mal auf eine Insel entfliehen und durchatmen zu können.

 

Aber, mal so am Rande...ganz vom Blog abschalten kann ich sicher nicht. Haltet mich für völlig gaga, aber ich habe sogar extra zwei, drei Teile besonderes Geschirr eingepackt, falls mich die Fotolust packt!

...einmal Foodblogger, immer Foodblogger! ;-)

Fotos werde ich aber blog-unabhängig sowieso wieder hunderte machen. Völlig egal, dass ich dort schon mal war und eigentlich alles schon mal fotografiert habe! Macht mir einfach zu viel Spaß!

 

So, nun aber genug gesabbelt!

Ein Abschiedsrezept habe ich noch für Euch dabei. Wieder ein Alles-muss-weg Gericht, das spontan entstanden ist, aber wirklich gut geschmeckt hat!
Zucchini Auberginen Couscous Gratin.

 

Zucchini Auberginen Couscous Gratin

 

Und das war es nun aber wirklich! Der Abschied fällt mir schwer, auch wenn es nur für zwei Wochen ist. Ich hoffe Ihr bleibt mir dennoch treu. Ich bring Euch dafür auch ganz bestimmt was aus dem Urlaub mit! ;-)

 

Liebe Grüße!

 

 

PS: auf FB und Instagram werd ich mich aber bestimmt mal kurz melden. Schaut doch einfach in der Zwischenzeit dort vorbei.

 

 

 

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